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Diskussion Juryentscheidung Vancouver
Im Vorfeld der Wettkämpfe in Lahti wurde natürlich unter den Athleten aller Nationen sehr viel über den Bewerb auf der Großschanze in Vancouver diskutiert. Leider Gottes wurde der Sprungbewerb trotz widrigster Wetterbedingungen und daher nicht fairen Verhältnissen durchgeboxt.
So hatte auch ich durch den einsetzenden Schneefall als einer der letzten Starter bereits um 1 km/h weniger Anfahrtsgeschwindigkeit als die Springer vor mir. Allerdings ist es jetzt zu leicht einfach zu behaupten, nur die Jury war Schuld am Misserfolg bei der zweiten Einzelentscheidung! Aber: Die Jury hat Fehler gemacht und zu diesen Fehlern sollte man auch stehen. Jetzt aber von den Funktionären der FIS eine Entschuldigung für nur diesen einen Bewerb einzufordern ist entgegen meiner Absicht.
Viel mehr ist es mir ein Anliegen, dass solche Fehler in Zukunft nicht mehr passieren und man aus solchen Fehlern lernt. Schließlich war es ja nicht das einzige Mal in dieser Saison, dass sich die Jury Fehler dieser Art und Weise eingestehen muss oder sollte. ( Oberhof – Schneefall, Predazzo – gebrochene Spur )
Der Jury fehlt es einfach an der nötigen Stärke und am nötigen Durchsetzungsvermögen. Daher werden wir uns als Athleten für die Weltcup Bewerbe in Oslo noch eine Art des Protests vorbehalten. Nicht nur wegen der fehlenden organisatorischen Stärke der Verantwortlichen der FIS, sondern auch weil wir glauben, nur Spielbälle, wie zum Beispiel im Bereich des Finanziellen und Medialen, der Mächtigen zu sein.
Mario
